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Worauf Sie bei Ihrem CDE-Anbieter achten sollten

Durch die riesige Datenmenge, die in der AECO-Branche (Architektur, Engineering, Bau und Betrieb) produziert wird und aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung ist die Nutzung einer gemeinsamen Datenumgebung (Common Data Environment, CDE) zur Verwaltung von Projektinformationen zu einem wesentlichen Bestandteil des Bauprozesses geworden. Bei einer Vielzahl von Beteiligten und verschiedenen Datenformaten bieten CDEs einen zentralen Ort für die Datenverwaltung und eine zentrale Quelle (Single-Source-of-Truth) für alle Informationen in AECO-Projekten.  

Jedoch hat man bei so vielen verschiedenen Lösungen und Anbietern oftmals die Qual der Wahl, welche Option die beste für das eigene Projekt ist. Wer sich für das falsche CDE entscheidet, kann Zeit und Geld verlieren und sein Bauprojekt erheblich verlangsamen. Daher ist es wichtig, dass Sie sich vor Ihrer Entscheidung darüber im Klaren sind, was genau Sie benötigen, und die Optionen sorgfältig abwägen, bevor Sie sich für eine Lösung entscheiden.

Auswahl des besten Common Data Environments, CDE – eine Einführung

In einer optimalen gemeinsamen Datenumgebung können Sie sämtliche Projektdaten und -dokumente (einschließlich den in der BIM-Umgebung erzeugten Informationen) sammeln, speichern und organisieren und gleichzeitig die administrativen Abläufe sowie die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen am Projekt beteiligten Akteuren bei uneingeschränkter Mobilität straffen und vereinfachen. 

In diesem Blog erhalten Sie einen Überblick darüber, worauf Sie bei der Suche nach einem CDE-Anbieter achten sollten. Unsere CDE-Checkliste zum Herunterladen enthält alle Kriterien, die Sie berücksichtigen müssen, um die beste gemeinsame Datenumgebung für Ihr Projekt zu finden. 

Wichtige Kriterien für die Auswahl einer CDE-Lösung

Technische Aspekte für Ihre CDE-Lösung

Damit Ihr BIM-Ansatz richtig unterstützt wird und die Anforderungen, Einschränkungen und Besonderheiten Ihrer Bau- und Ingenieurprojekte optimal berücksichtigt werden können, müssen bestimmte technische Kriterien erfüllt werden. 

Die Konnektivität mit Ihren bestehenden oder künftigen Informationssystemen (vorhandene Integrationen und APIs), die Einhaltung von Standards (ISO 19650) und die Funktionalitäten in Bezug auf das Dokumentenmanagement (Benennungssystem, verfügbare Formate, Revisionsmanagement usw.) spielen dabei eine wichtige Rolle. 

Da viele Bau- und Ingenieurprojekte einen mobilen Zugang benötigen, um Informationen von unterwegs abzurufen, sollten Sie sich unbedingt für eine Cloud-basierte Lösung entscheiden.

Der Zugang über einen Webbrowser sollte eine Mindestanforderung sein. Es kann aber auch von Vorteil sein, über ein CDE zu verfügen, das mit mobilen Geräten kompatibel ist und auf das Mitarbeiter, Partner oder Lieferanten über verschiedene Arten von Profilen zugreifen können (Remote-Zuweisung und Verwaltung von Zugriffsrechten in der CDE).  

Da sich einige der Projektbeteiligten nicht im Unternehmen befinden, werden Sie wahrscheinlich ein CDE benötigen, mit dem Sie die Zugriffsrechte für die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit verwalten können. Zu den „Must-haves“ gehört schließlich auch, dass Ihr CDE in der Lage ist, mit verschiedenen Arten von Informationsformaten (Office-Dokumente, Fotos, Bilder, Videos usw.) zu arbeiten, da ansonsten kein umfassendes Gesamtbild des Projektes dargestellt werden kann. 

Projektexpertise des CDE-Anbieters

Den wesentlichen Unterschied zwischen einer CDE-Lösung und einer anderen Lösung macht neben den technischen Aspekten des CDEs vor allem das Unternehmen aus, das Sie unterstützt – und zwar vor, während und nach der Implementierung. Dabei ist es wichtig, dass Ihr CDE-Anbieter nicht einfach nur ein Lieferant, sondern ein strategischer Partner ist.  

Zudem sollten Sie sich vergewissern, dass Ihr CDE-Anbieter über ausreichend Erfahrung und Fachwissen in Bezug auf Supportleistungen verfügt – sei es in Bezug auf den Einstieg in die Lösung, den klassischen Support (Fehlerbehebung, Service-Client usw.) oder kontinuierliche Verbesserungen (Analyse von Prozessen und Arbeitsabläufen, Implementierung und Überwachung von Updates usw.). 

Branchenkompetenz des CDE-Anbieters 

Ein CDE ist ein zentraler Bestandteil eines jeden AECO-Projektes. Daher muss es möglich sein, es mit anderen Softwaresystemen zu integrieren. So können Sie beispielsweise durch die Integration von BIM- und Kostenmanagement-Lösungen das Beste aus Ihrem CDE herausholen. Wenn Sie sich für einen CDE-Partner entscheiden, der auf den AECO-Sektor spezialisiert ist, erhalten Sie eine Reihe von miteinander verknüpfbaren Tools, die Ihren spezifischen Anforderungen entsprechen. 

Bei der Auswahl der besten gemeinsamen Datenumgebung für Ihre Projekte sollten Sie daher nicht nur die CDE-Lösung und die zugehörige Technologie bewerten, sondern auch die Fähigkeiten (Integration, Entwicklung usw.), die Erfahrung und das Know-how des Anbieters der CDE-Lösung in Ihre Überlegungen einfließen lassen. 

Weitere Informationen

Thinkproject bietet eine Reihe von CDEs an, die bereits auf AECO-Projekte und branchenspezifische Anforderungen zugeschnitten sind. Diese lassen sich vollständig in unsere anderen Softwarelösungen integrieren, die BIM-Kollaboration, Vertragsmanagement, Budgetierung und Prognosen sowie Anlagen und Wartung abdecken.  

Eine ausführlichere Übersicht der wichtigsten Kriterien für die Auswahl der besten CDE für Ihre spezifischen Anforderungen (Skalierbarkeit, Datensicherheit, Automatisierung einfacher und komplexer Arbeitsabläufe, mobile Anwendung vor Ort usw.) finden Sie in unserer CDE-Checkliste. Sie enthält einen umfassenden Überblick über die Leistungen, die Sie von Ihrem CDE-Anbieter erwarten können. 

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